Die Idee

Die Künstler:innen

Gabi Deutsch

 Lebt und arbeitet in Zürich 

Foto: Nicolas Duc

Im Zentrum von Gabi Deutschs künstlerischer Praxis steht das Austesten der vielfältigen Möglichkeiten von Keramik: Ihre neue Arbeit überrascht mit comichaften Elementen und mit für das Material unüblichen Formen. Für die Ausstellung «etwas bleibt» hat die Künstlerin ein Gerüst, das an ein sogenanntes Rack aus einem Fitnessstudio erinnert, mit monochromen Keramikobjekten bestückt. Sie ruhen darauf, hängen daran oder klammern sich scheinbar fest. Sowohl ihre sanften pastelligen Farben als auch ihre Materialität haben eine anziehende Wirkung und laden zum Innehalten ein. Bei den Objekten handelt es sich grösstenteils um Alltagsgegenstände, mal in Originalgrösse und mal stark vergrössert. 

Im Zentrum der Installation klammert sich ein Paar Hände um eine horizontale Stange, auf der ausserdem zwei Hantelscheiben mit der Aufschrift «never ever» aufgefädelt sind. Die Worte sind im Kreis angeordnet, sodass sie sich wie ein Mantra ständig wiederholen. Ebenso die Tätigkeit des Gewichthebens, an das die Anordnung erinnert, basiert auf einer mantraartigen Bewegung des immer gleichen Ablaufs – bis hin zur völligen Erschöpfung. Vor allem aber der im Fallen begriffene Wassertropfen, der aus einem rosa Vogelhäuschen tropft, signalisiert uns den Stillstand der Kulisse: Es scheint, als würden wir eine Momentaufnahme sehen, oder ein pausiertes Video, das in eine dreidimensional Szenerie übersetzt wurde. Das Vorher und auch das Nachher ist nicht dechiffrierbar, eher wird den Betrachter*innen ein Schwebezustand oder ein Moment des Verharrens präsentiert – wie es in der Kulisse weitergehe könnte, sobald sie sich wieder in Bewegung setzen würde, bleibt der Imagination überlassen. Gabi Deutschs Installation erinnert uns womöglich daran, dass wir inmitten der immer gleichen Abläufe unseres Alltags manchmal innehalten und einen Moment des Schwebens zulassen sollten, um die immerwährende Wiederholung durchbrechen zu können. 

 

Text: Louisa Behr

Never Ever, 2026

Keramik bemalt, Eisengerüst, masse variabel

Die Idee

Die Künstler:innen

Gabi Deutsch

 Lebt und arbeitet in Zürich 

Im Zentrum von Gabi Deutschs künstlerischer Praxis steht das Austesten der vielfältigen Möglichkeiten von Keramik: Ihre neue Arbeit überrascht mit comichaften Elementen und mit für das Material unüblichen Formen. Für die Ausstellung «etwas bleibt» hat die Künstlerin ein Gerüst, das an ein sogenanntes Rack aus einem Fitnessstudio erinnert, mit monochromen Keramikobjekten bestückt. Sie ruhen darauf, hängen daran oder klammern sich scheinbar fest. Sowohl ihre sanften pastelligen Farben als auch ihre Materialität haben eine anziehende Wirkung und laden zum Innehalten ein. Bei den Objekten handelt es sich grösstenteils um Alltagsgegenstände, mal in Originalgrösse und mal stark vergrössert. 

Im Zentrum der Installation klammert sich ein Paar Hände um eine horizontale Stange, auf der ausserdem zwei Hantelscheiben mit der Aufschrift «never ever» aufgefädelt sind. Die Worte sind im Kreis angeordnet, sodass sie sich wie ein Mantra ständig wiederholen. Ebenso die Tätigkeit des Gewichthebens, an das die Anordnung erinnert, basiert auf einer mantraartigen Bewegung des immer gleichen Ablaufs – bis hin zur völligen Erschöpfung. Vor allem aber der im Fallen begriffene Wassertropfen, der aus einem rosa Vogelhäuschen tropft, signalisiert uns den Stillstand der Kulisse: Es scheint, als würden wir eine Momentaufnahme sehen, oder ein pausiertes Video, das in eine dreidimensional Szenerie übersetzt wurde. Das Vorher und auch das Nachher ist nicht dechiffrierbar, eher wird den Betrachter*innen ein Schwebezustand oder ein Moment des Verharrens präsentiert – wie es in der Kulisse weitergehe könnte, sobald sie sich wieder in Bewegung setzen würde, bleibt der Imagination überlassen. Gabi Deutschs Installation erinnert uns womöglich daran, dass wir inmitten der immer gleichen Abläufe unseres Alltags manchmal innehalten und einen Moment des Schwebens zulassen sollten, um die immerwährende Wiederholung durchbrechen zu können. 

 

Text: Louisa Behr

Foto: Charlotte Visser

Never Ever, 2026

Keramik bemalt, Eisengerüst, masse variabel

Die Idee

Die Künstler:innen

Gabi Deutsch

 Lebt und arbeitet in Zürich 

Im Zentrum von Gabi Deutschs künstlerischer Praxis steht das Austesten der vielfältigen Möglichkeiten von Keramik: Ihre neue Arbeit überrascht mit comichaften Elementen und mit für das Material unüblichen Formen. Für die Ausstellung «etwas bleibt» hat die Künstlerin ein Gerüst, das an ein sogenanntes Rack aus einem Fitnessstudio erinnert, mit monochromen Keramikobjekten bestückt. Sie ruhen darauf, hängen daran oder klammern sich scheinbar fest. Sowohl ihre sanften pastelligen Farben als auch ihre Materialität haben eine anziehende Wirkung und laden zum Innehalten ein. Bei den Objekten handelt es sich grösstenteils um Alltagsgegenstände, mal in Originalgrösse und mal stark vergrössert. 

Im Zentrum der Installation klammert sich ein Paar Hände um eine horizontale Stange, auf der ausserdem zwei Hantelscheiben mit der Aufschrift «never ever» aufgefädelt sind. Die Worte sind im Kreis angeordnet, sodass sie sich wie ein Mantra ständig wiederholen. Ebenso die Tätigkeit des Gewichthebens, an das die Anordnung erinnert, basiert auf einer mantraartigen Bewegung des immer gleichen Ablaufs – bis hin zur völligen Erschöpfung. Vor allem aber der im Fallen begriffene Wassertropfen, der aus einem rosa Vogelhäuschen tropft, signalisiert uns den Stillstand der Kulisse: Es scheint, als würden wir eine Momentaufnahme sehen, oder ein pausiertes Video, das in eine dreidimensional Szenerie übersetzt wurde. Das Vorher und auch das Nachher ist nicht dechiffrierbar, eher wird den Betrachter*innen ein Schwebezustand oder ein Moment des Verharrens präsentiert – wie es in der Kulisse weitergehe könnte, sobald sie sich wieder in Bewegung setzen würde, bleibt der Imagination überlassen. Gabi Deutschs Installation erinnert uns womöglich daran, dass wir inmitten der immer gleichen Abläufe unseres Alltags manchmal innehalten und einen Moment des Schwebens zulassen sollten, um die immerwährende Wiederholung durchbrechen zu können. 

 

Text: Louisa Behr

Foto: Nicolas Duc

Never Ever, 2026

Keramik bemalt, Eisengerüst, masse variabel