Die Idee
Die Künstler:innen
Hanneke de Leeuw
Lebt und arbeitet in Breda, NL

Foto: Charlotte Visser
Hanneke de Leeuw bezeichnet sich selbst als Gestalterin und Geschichtenerzählerin. Sie schreibt stets persönliche Erfahrungen oder humorvolle und kritische Betrachtungsweisen in ihre Objekte ein. Bekannt ist Hanneke de Leeuw vor allem für ihre Keramik, doch mit ihren Werken findet sie stets neue und unerwartete Umgangsweisen mit Materialien, Formen und Texturen. Für die Ausstellung «etwas bleibt» experimentiert die Künstlerin mit natürlichen pflanzlichen Farbstoffen anstelle von herkömmlichen Glasuren.
«Layers of the Self», ihre erste in der Schweiz gezeigte Arbeit, beschäftigt sich mit der Zeit nach der aktiven Mutterschaft – einem Prozess der Neudefinition, des Loslassens und der Wiederentdeckung. Die keramischen Objekte scheinen dabei verschiedene Ebenen dieser Lebensphase sichtbar zu machen. Eine an eine Gebärmutter erinnernde Form sowie eine die Objekte umschlingende Nabelschnur verweisen auf die Verbindung zwischen Elternteil und Kind. Die Verbindung besteht fort, auch wenn sich die Kinder zunehmend von ihren Eltern lösen und damit neue Lebensphasen für beide beginnen.
Die Materialität der Keramik spielt dabei eine zentrale Rolle: Ebenso wie der menschliche Körper, ist der Werkstoff zugleich flexibel und formbar, kann aber auch zerreissen oder zerbrechen. Die Spuren und Unvollkommenheiten der Objekte erzählen Geschichten und werden zu Metaphern für weibliche Verletzlichkeit und Wandlung. Hanneke de Leeuws Installation erinnert uns daran, dass Loslassen nicht zwangsläufig bedeutet, eine Verbindung aufzugeben – vielmehr kann sich diese verändern und in einer neuen Form bestehen bleiben.
Text: Louisa Behr und Hanneke de Leeuw

Foto: Hanneke de Leeuw
Layers of the Self, 2026
ceramics with natural glazing
Die Idee
Die Künstler:innen
Hanneke de Leeuw
Lebt und arbeitet in Breda, NL
Hanneke de Leeuw bezeichnet sich selbst als Gestalterin und Geschichtenerzählerin. Sie schreibt stets persönliche Erfahrungen oder humorvolle und kritische Betrachtungsweisen in ihre Objekte ein. Bekannt ist Hanneke de Leeuw vor allem für ihre Keramik, doch mit ihren Werken findet sie stets neue und unerwartete Umgangsweisen mit Materialien, Formen und Texturen. Für die Ausstellung «etwas bleibt» experimentiert die Künstlerin mit natürlichen pflanzlichen Farbstoffen anstelle von herkömmlichen Glasuren.
«Layers of the Self», ihre erste in der Schweiz gezeigte Arbeit, beschäftigt sich mit der Zeit nach der aktiven Mutterschaft – einem Prozess der Neudefinition, des Loslassens und der Wiederentdeckung. Die keramischen Objekte scheinen dabei verschiedene Ebenen dieser Lebensphase sichtbar zu machen. Eine an eine Gebärmutter erinnernde Form sowie eine die Objekte umschlingende Nabelschnur verweisen auf die Verbindung zwischen Elternteil und Kind. Die Verbindung besteht fort, auch wenn sich die Kinder zunehmend von ihren Eltern lösen und damit neue Lebensphasen für beide beginnen.
Die Materialität der Keramik spielt dabei eine zentrale Rolle: Ebenso wie der menschliche Körper, ist der Werkstoff zugleich flexibel und formbar, kann aber auch zerreissen oder zerbrechen. Die Spuren und Unvollkommenheiten der Objekte erzählen Geschichten und werden zu Metaphern für weibliche Verletzlichkeit und Wandlung. Hanneke de Leeuws Installation erinnert uns daran, dass Loslassen nicht zwangsläufig bedeutet, eine Verbindung aufzugeben – vielmehr kann sich diese verändern und in einer neuen Form bestehen bleiben.
Text: Louisa Behr und Hanneke de Leeuw

Foto: Charlotte Visser

Foto: Hanneke de Leeuw
Layers of the Self, 2026
ceramics with natural glazing
Die Idee
Die Künstler:innen
Hanneke de Leeuw
Lebt und arbeitet in Breda, NL
Hanneke de Leeuw bezeichnet sich selbst als Gestalterin und Geschichtenerzählerin. Sie schreibt stets persönliche Erfahrungen oder humorvolle und kritische Betrachtungsweisen in ihre Objekte ein. Bekannt ist Hanneke de Leeuw vor allem für ihre Keramik, doch mit ihren Werken findet sie stets neue und unerwartete Umgangsweisen mit Materialien, Formen und Texturen. Für die Ausstellung «etwas bleibt» experimentiert die Künstlerin mit natürlichen pflanzlichen Farbstoffen anstelle von herkömmlichen Glasuren.
«Layers of the Self», ihre erste in der Schweiz gezeigte Arbeit, beschäftigt sich mit der Zeit nach der aktiven Mutterschaft – einem Prozess der Neudefinition, des Loslassens und der Wiederentdeckung. Die keramischen Objekte scheinen dabei verschiedene Ebenen dieser Lebensphase sichtbar zu machen. Eine an eine Gebärmutter erinnernde Form sowie eine die Objekte umschlingende Nabelschnur verweisen auf die Verbindung zwischen Elternteil und Kind. Die Verbindung besteht fort, auch wenn sich die Kinder zunehmend von ihren Eltern lösen und damit neue Lebensphasen für beide beginnen.
Die Materialität der Keramik spielt dabei eine zentrale Rolle: Ebenso wie der menschliche Körper, ist der Werkstoff zugleich flexibel und formbar, kann aber auch zerreissen oder zerbrechen. Die Spuren und Unvollkommenheiten der Objekte erzählen Geschichten und werden zu Metaphern für weibliche Verletzlichkeit und Wandlung. Hanneke de Leeuws Installation erinnert uns daran, dass Loslassen nicht zwangsläufig bedeutet, eine Verbindung aufzugeben – vielmehr kann sich diese verändern und in einer neuen Form bestehen bleiben.
Text: Louisa Behr und Hanneke de Leeuw

Foto: Charlotte Visser

Layers of the Self, 2026
ceramics with natural glazing
Foto: Hanneke de Leeuw